Dienstag, 10. Mai 2011

Das zweite Date

Es war soweit. Es war Donnerstag und es ging allmählich auf 14 Uhr zu. Ich hatte mit meinem direkten Vorgesetzten abgesprochen, dass ich um 14 Uhr Feierabend machen kann. Um 14 Uhr habe ich dann noch kurz eine Arbeitskollegin angerufen und mich von mir verabschiedet, da sie ihren letzten offiziellen Arbeitstag hatte. Um 14:15 Uhr saß ich dann endlich im Auto und war auf den Weg nach Delbrück, denn dort war am Marktkauf der verabredete Treffpunkt. Ich wollte eigentlich um 14:30 Uhr da sein, aber so was klappt bei diesem Unternehmen eh nie. Ich bin da noch nie früher raus gekommen, wenn etwas Wichtiges anlag. Aber dieses Mal war es nur eine viertel Stunde. Also bin ich ins Parkhaus, habe die Wegbeschreibung aus dem Handschuhfach geholt und bin losgefahren. Um 14:45 Uhr haben Loke und ich uns dann am Marktkauf an der Kreuzung getroffen und haben einen geeigneten Parkplatz für mein Auto gesucht, denn mein Vater arbeitet auch in Delbrück und fährt da durchaus auch mal in den Marktkauf. Als wir dann einen Platz gefunden haben, habe ich mein Auto dort abgestellt und bin bei Loke ins Auto gestiegen. Von Delbrück aus haben wir uns dann auf den Weg in den Wellness-Saunaclub Harem in Bad Lippspringe gemacht. Um ca. 15:15 Uhr waren wird da.


Beim Harem handelt es sich um einen Wellness- und Saunaclub, in dem man in die Sauna gehen, sich massieren und auch von käuflichen Damen verwöhnen lassen kann. Außerdem gibt es noch ein Beduinenzelt und einzelne Räume, in denen man sexuellen Aktivitäten nachgehen kann. Bei den Räumen ist es dann auch so, dass, wenn die Tür zu ist, dann ist die Tür zu. Keine Störung oder so.
Ich glaube im Nachhinein, dass das Beduinenzelt dafür gedacht ist, dass man sich auch beobachten lassen kann. Vielleicht ist es auch eine Art Einladung für andere zum mitmachen für eine GangBang-Session, Dreier, etc. Ich denke, dass werde ich auch mal mit Loke ausprobieren, wenn es ein nächstes Mal im Harem gibt.
Also, zurück zum Anfang. Loke und ich sind angekommen gegen ca. 15:15 Uhr und sind hineingegangen. Am Empfang wurden wir dann gefragt, ob wir schon einmal hier waren. Ich war ja noch nicht da, aber Loke hat mit „Ja“ geantwortet, denn er war schon mal mit einem Kumpel dort. Wie oft er da war, weiß ich nicht. Aber wer kann es ihm verübeln. Er hat sogar einen eigenen Schrank da. Oder aber, er hat vorher angerufen, seinen Namen durchgegeben und die haben ihm einen Schrank reserviert. Ich weiß es nicht, jedenfalls ging jede Leistung auf die Nummer 19 und er hat keinen Bademantel, Handtücher oder Badelatschen bekommen.
Okay, 89 € gezahlt, Bademantel, 2 Handtücher und Latschen in Empfang genommen und dann ging es schon herein ins Geschehen. Um die Ecke, ausziehen, Bademantel anziehen, in die Badelatschen und herein ins Vergnügen.

Es sah genau so aus wie im Internet. Alles sauber, ordentlich, orientalisch, schick, nicht so hell, aber auch nicht zu düster, aber beim Gesamtfazit gibt es zwei kleine Minuspunkte:
1. Die käuflichen Damen sind zu inszeniert und zu laut!
2. Die Musik ab 20 Uhr wurde zu spacig und zu laut. Es ähnelte mir zu sehr der alltäglichen Diskomusik, aber ich denke, es dient gut der Auflockerung der Herren und Damen.

Na ja, aber ansonsten war es echt schön. Lasst die Bilder wirken.
Nun ja. Habe mir also extra schicke Unterwäsche angezogen, aber direkt nach dem Bezahlen war sie ja schon ausgezogen. Fürs nächste Mal – falls es eins geben sollte – weiß ich Bescheid.
Unsere erste Tat war erst einmal eine Dusche zu nehmen, denn ich hatte ja vorher bis 14 Uhr gearbeitet. Hatte auch wegen der Eile ein wenig geschwitzt und fühlte mich nicht mehr richtig wohl in meiner Haut. Lag aber wohl auch daran, dass ich überhaupt nicht wirklich wusste, was mich erwartet, denn Loke hatte mir auf meine Frage hin, was das Harem ist, geantwortet, dass es sich um einen Edelpuff handelt. Wollte Loke auch nicht mit Fragen am Telefon löchern, er schien viel beschäftigt zu sein, daher habe ich mich einfach mal auf das Abenteuer eingelassen.
Bei der Dusche handelte es sich um eine Gruppendusche. Fünf oder sechs Personen konnten gleichzeitig duschen, aber auch jeder andere konnte einem beim duschen zugucken. Aber das kannte ich ja vorher auch schon von etlichen Saunagängen. Es war auch nur ein etwas dickerer, älterer Mann da. Und wie zu erwarten hatte er einen kleinen Penis, in etwa 5 cm von der Wurzel aus. Er musterte mich von oben bis unten und schaute sich dann Loke an und war wohl ein wenig neidisch auf ihn. Okay, ich bin nicht die hübscheste und schlankste Frau, aber wenn er so was wie mich ohne Geld abbekommen würde, wäre er wohl einer der glücklichsten Männer gewesen, denn ein Mann mit etwa 130 kg und einer Körpergröße von 1,80m hätte wohl mehr als Glück gehabt eine Frau mit ca. 57kg bei einer Größe von 1,72m als Partnerin zu haben.
Jedenfalls haben wir uns geduscht, haben uns unsere Bademäntel übergestreift und dann habe ich mir von Loke eine kleine Führung durchs Harem geben lassen. Der erste Stopp war ein Beduinenzelt. Sah echt auch in Natura super aus. Mir gingen gleich solche Gedanken durch den Kopf, die mich heiß gemacht haben. Wie es wohl ist, wenn man dort Sex hat und jemand rein kommt? Kann es dann auch zum GangBang oder etwas harmloser zu einem Dreier werden? Und wenn ja, wie kommt es wohl dazu? Der Gedanke verflog dann, als ich mich ein wenig umgesehen habe, die Atmosphäre mitbekommen und in mich aufgesogen habe. Aber dazu später mehr.
Im Beduinenzelt habe ich dann auch meinen ersten Kuss von Loke an dem Tag bekommen. Dieser Kuss hat gleich schon Lust auf mehr gemacht und ich war von einer Sekunde auf die andere nass zwischen den Beinen. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass Loke dieses Zelt nicht als Location für unseren ersten Sex wählen würde. Also sind wir erst einmal zur Theke hinter dem Whirlpool gegangen und haben uns was zu trinken bestellt. Mit diesem Getränk sind wir auf die Terrasse, haben uns einen etwas abgelegenen Tisch ausgesucht und haben uns ein wenig unterhalten. Dabei habe ich immer einen Blick auf die käuflichen Mädchen geworfen. Leider hatten viele der Frauen gemachte Brüste oder waren mit Cellulite übersäht oder konnten sich nicht vernünftig „kleiden“. Nach 2 Zigaretten sind wir dann wieder rein gegangen und haben uns in der ersten Etage ein Zimmer gesucht. Dort fing Loke ziemlich routiniert an, die Handtücher, die wir beim Empfang bekommen haben, auf dem Bett auszubreiten. Nun ja, wer weiß, ob die Prostituierten das auch so machen. Keine Ahnung.
Als wir dann auf dem Bett lagen, hat Loke angefangen mich mit Babyöl einzucremen. Das habe ich richtig genossen. Aber irgendwie war mir beim Genießen auch unwohl, weil ich die passive Rolle eingenommen habe. Eigentlich ist das ja nicht so meine Art, aber wann werde ich schon mal mit Babyöl eingecremt? Na ja, die Frage sollte eher lauten, wann ich mal von oben bis unten gestreichelt, massiert oder berührt werde. Loke und ich haben dann auch irgendwann ziemlich schnell angefangen die primären Geschlechtsorgane zu berühren, zu streicheln und zu verwöhnen. Schade, dass er sich meinen Brüsten gar nicht gewidmet hat, denn ich bin so dermaßen empfindlich an den Brustwarzen. Gerade am Anfang einer Beziehung – egal welcher Art – bin ich so dermaßen empfindlich an meinen Nippel, dass ich darauf besonders steil gehe und ziemlich schnell ziemlich nass zwischen den Beinen werde. Aber woher soll Loke das auch wissen? Bei nächster Gelegenheit werde ich ihm das deutlich zu verstehen geben. Loke hat übrigens einen ziemlich großen Penis. Er ist schon ziemlich groß, wenn er nicht erregiert ist. Aber wenn er erst steif ist, ist er schon ziemlich lang, aber ich würde auch sagen, der er nicht besonders dick ist. Ich würde sogar behaupten, dass er ein klein wenig dünner ist als der Durchschnittspenis meiner Ex-(Sex-)Partner. Aber mit über 42 Jahren weiß er bestimmt auch damit umzugehen. Ziemlich schnell waren wir dann so geil, dass Loke sich ein XXL-Kondom – er hat einen ziemlich dicken Schaft - geschnappt hat und sich übergezogen hat, während ich das Hütchen festgehalten habe . Danach ist er ziemlich schnell in mich eingedrungen. Ja, ich lag unten. Das ist wohl das typische Bild eines Paares, welches sich gerade vereinigt. Aber da ich irgendwie keine Chance hatte, dass wir die Positionen wechseln, habe ich mich auch unten zufrieden gegeben. Eigentlich bin ich sehr gerne der aktive Teil, der oben liegt, aber bisher habe ich keine Position gefunden, in der ich alleine durch den Sex zum Orgasmus komme. Daher habe ich mir gedacht, dass ich für unseren ersten gemeinsamen Sex unten wohl ganz gut aufgehoben bin. Leider sind Loke und ich ja nicht in Übung aufgrund unserer Partner, daher ist Loke dann auch ziemlich schnell zum Orgasmus gekommen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich nur zwei Stöße vom Orgasmus entfernt bin, aber ich habe es leider nicht geschafft, auch während des Sexes zu kommen. Aber es lag auch daran, dass ich eines meiner Beine nicht heben könnte, weil seine Arme im Weg waren. Wenn ich ein Bein hebe, komme ich leichter und schneller zum Orgasmus. Aber das habe ich auch erst vor ca. 3 ½ Jahren heraus gefunden. Als Loke seinen Orgasmus hatte, hat er ziemlich laut und komisch gestöhnt und fing an zu zucken. War irgendwie amüsant zu sehen und zu hören. Aber so reagiert jeder anders. Leider ist Loke nach seinem Orgasmus nicht auf die Idee gekommen, mich auch noch zum Orgasmus zu bringen. Aber für den Anfang war das schon einmal nicht schlecht.
Nach dem Geschlechtsakt haben wir uns dann noch eine geraucht, haben alles wieder zusammen gesucht und sind wieder nach unten. Dort haben wir eine kurze Dusche genommen. Mit einem neuen Getränk sind wir dann wieder raus gegangen. Dort haben wir ziemlich lange gesessen und gequatscht. Als es uns dann irgendwann zu kalt wurde, sind wir rein und haben die Sauna angesteuert. Dort haben wir wie ein altes Ehepaar nebeneinander gesessen. Eigentlich haben wir das die ganze Zeit. Wir küssen und berühren uns nur, wenn wir alleine sind. Ob ich mal versuchen sollte ihn zu küssen, wenn jemand zuguckt? Beim nächsten Mal, wenn es sich ergibt. Als wir uns dann aufgewärmt haben, haben wir uns kalt abgeduscht. Diesmal habe ich auch meine Haare nass gemacht. Anschließend sind wir zu einer zweiten Runde nach oben.
Diesmal haben wir uns ein anderes Zimmer ausgesucht, obwohl irgendwie alle Zimmer gleich aussehen. Jedenfalls ging die gleiche Routine mit Handtücher ausbreiten usw. wieder von vorne los. Diesmal haben wir nur gegenseitig an uns rumgefummelt und irgendwann uns gegenseitig aber einzeln mit dem Mund und den Lippen zu verwöhnen. Ich war die erste, die einen Orgasmus erlebt hat, aber dafür musste Loke auch ganz gute Arbeit leisten. Ich war komischerweise ziemlich schnell auf einem hohen Level an Erregtheit, aber Loke hat es irgendwie nicht so schnell geschafft, mich über diesen Level hinaus zu katapultieren. Also musste seine Zunge und seine Lippen richtige Arbeit leisten bis ich nach ca. 10 bis 15 Minuten endlich gekommen bin. Ich habe es bei Loke leider nicht so weit geschafft, obwohl er mir seine empfindlichste Stelle am Penis gezeigt hat. Sein Penis war aber irgendwann nach 10 Minuten überreizt. Aber ich fand es halb so wild, denn in der ersten Runde ist ja nur er gekommen. Aber irgendwie war es auch alles nicht wirklich spektakulär. Ich glaube, man hat einfach zu hohe Erwartungen an eine Affäre, vor allem an eine Affäre, die gerade beginnt.
Ich hatte mir ja meine Haare beim Duschen auch nass gemacht. Loke hat dies kommentiert mit
„Sieht irgendwie viel besser aus als immer so brav gekämmt. So musst du mal mit Minirock in die Firma kommen!"
Nach der kurzen Runde sind wir dann wieder runter und haben uns was zu Essen bestellt. Für die 89€ gibt es ausgewählte Getränke umsonst und hinzu kommt noch, dass man sich eine Vorspeise, ein Hauptgericht und eine Nachspeise aussuchen kann, aber auch hier nur aus gekennzeichneten Speisen.
Loke hat sich ein Tortilla mit Rind und ein Eis bestellt, ich habe ein Tortilla mit Chicken und einen Obstsalat genommen.
Nach dem Essen haben wir dann die dritte und letzte Runde eingeläutet. Diese haben wir ziemlich schnell und lange mit der berühmten Stellung Nummer 69 zugebracht. Das war unser erster Sexerlebnis, bei dem wir beide gekommen sind. Loke hatte ein wenig Bedenken bei mir in den Mund zu kommen, aber ich habe ihm diese Bedenken genommen, als ich ihm gesagt habe, dass es mir nichts ausmacht, da ich eigetnlich auch schlucke, aber da er ja Kaffeetrinker ist, wird wohl auch sein Sperma nach Cappuccino-Pulver schmecken, wie bei Kaha auch. Man muss dazu sagen, dass ich keinen Kaffee trinke und ansonsten auch Kaffee hasse. Es gibt Tage, an denen kann ich Kaffeegeruch noch nicht einmal haben. Jedenfalls hat sein Sperma tatsächlich nach Cappuccino-Pulver – oder so, wie ich mir den Geschmack davon vorstelle – geschmeckt. Also habe ich es weggespuckt.
Diesmal hatten aber wenigstens wir beide einen Grund für eine Zigarette danach. Ich glaube, die haben wir beide richtig genossen.
Leider war es dann schon nach 23 Uhr und wir mussten beide langsam die Heimreise antreten, denn Kaha ist ja davon ausgegangen, dass ich mit Arbeitskollegen grille. Also sind wir schnell runter, haben uns geduscht und haben uns wieder angezogen. Als wir dann draußen waren, haben wir uns noch einmal geküsst und sind ins Auto eingestiegen. Vom Harem sind wir dann gemeinsam nach Delbrück zu meinem Auto. Dort haben wir uns ein letztes Mal geküsst und sind dann getrennt nach Hause gefahren.
Ich kann es nicht glauben, ich habe anscheinend eine Daueraffäre und dazu noch mit einem Arbeitskollegen.
Alles in allem war es echt ein gelungener Tag, ich hatte dreimal Sex. Das Ambiente im Harem war super, es war alles super sauber und das Treffen bedarf einer Wiederholung.

Ist das noch zu übertreffen?

Neues Auto? Für mich wohl nie!

Am 20. April kam Loke dann in die Firma und wir rauchten gemeinsam unsere erste Zigarette. Dabei erzählte er mir von seinem Auto. Die Kurzfassung ist folgende:

Auf einmal ging mein Auto aus, dann habe ich es wieder angeschmissen. Kurze Zeit später ging es wieder aus und ich musste es erneut anschmeissen. Daraufhin habe ich mich entschieden zum Autohaus zu fahren. Kurz vorm Autohaus ging der Wagen erneut aus. Ich habe ihn noch einmal kurz angeschmissen und bin auf den Hof des Autohauses gefahren.

Da ging mir natürlich die Muffe, dass unser Date am Donnerstag ausfällt. Aber zum Glück rief die Autowerkstatt kurzerhand um 12 Uhr an und teilte Loke mit, dass er ab 17 Uhr sein Auto wieder abholen kann.

Date gesichert! Juchuuuuu!

Die Zeit dazwischen

Am 18. April habe ich dann nach der Arbeit versucht Loke zu erreichen, damit man das nächste Date ausmachen kann. Wir hatten uns schon verständigt auf den 21. April, mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub. Natürlich habe ich es auf seiner neuen Nummer versucht.

Loke hat sich eine neue Nummer bei blau.de zugelegt und die neue Karte in sein altes Handy getan. Dieses liegt immer in seinem Schlafzimmer in der Schublade versteckt auf lautlos.

Loke ist auf jeden Fall nicht ans Handy gegangen. Er hat dann um ca. 17 Uhr zurückgerufen und wir haben unser nächstes, hoffentlich stressfreies Date geplant. Meine Schwester Daba wollte ja auch an dem Donnerstag zu ihrem Freund Base fahren über das verlängerte Wochenende. Aber Loke war wohl noch mehr geschädigt als ich von dem Patzer bei meinen Eltern, so dass er vorgeschlagen hat, dass wir ins Harem in Bad Lippspringe fahren. Dabei sind wir dann auch geblieben.

Alles weitere folgt dann im nächsten Post.

Montag, 18. April 2011

Die Wende

Also Loke und ich gemütlich angefangen haben alles wieder in seinen Ursprungszustand zu bringen und Lokes Sachen zusammenzupacken, klingelte auf einmal das Haustelefon meiner Eltern. Ich habe dreimal hin und her überlegt, ob ich rangehen soll oder nicht. Als ich mich entschlossen hatte den Hörer abzunehmen, meldete sich Kaha. Der war genau so verwundert wie ich. Er fragte, was ich denn zu Hause bei meinen Eltern mache. Mir ist zum Glück innerhalb von Bruchteilen einer Sekunden die Ausrede, dass ich die Blumen bei meinen Eltern gieße, eingefallen. Er fragte noch, was mit Jeba sei, aber ich vertröstete ihn, dass ich ihm das nachher beim Grillen erzähle, da ich ja auch zum Grillen komme. Als ich dann aufgelegt habe, haben Loke und ich Panik bekommen und haben nur noch schnell alle sichtbaren Spuren wie die Champagnergläser, die Teelichter etc. beseitigt, die Massageliege und seine Tasche in die Garage geräumt. Dann ist Loke auch ganz schnell wieder durch den Garten vorne raus und ab zu seinem Auto. Ich habe mich dann nach draußen gesetzt und mir erst einmal eine geraucht, damit ich mich ein wenig beruhige. Dabei habe ich Loke noch einmal angerufen und ihm gesagt, dass alles geklappt hat und dass ich Kaha anrufe, damit er bei mir bzw. meinen Eltern vorbeikommt und wir gemeinsam zu uns nach Hause fahren, weil er eh in der Nähe war um Grillfleisch zu kaufen. Das hat er dann auch getan. Habe ihm aber vorher noch erklärt, dass es Jeba nicht gut ging, wir die Verabredung dann nach dem Frühstück in Bielefeld abgebrochen haben und ich deswegen noch die Blumen bei meinen Eltern gegossen habe. Er hat es mir abgekauft. Das war mein Glück. Aber am nächsten Tag haben Kaha und ich uns gestritten und ich habe Kaha gesagt, dass ich mich gar nicht mit Jeba getroffen habe sondern mit Loke. Ich habe Kaha dann auch erklärt, dass ich mich mit Loke getroffen habe, weil er mir seine Massageliege ausleihen wollte, damit ich mal wieder unser Liebesleben auf Vordermann bringen kann. Angeblich habe ich mir dann noch zeigen lassen, worauf ich achten muss bei der Massage. Kaha hat mir alles abgekauft.
Da sind Loke und ich noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Auch Clake hat nichts gemerkt, aber Loke und ich haben dann auch gleich am Montag die Liege von meinem Auto ins sein befördert, ganz unauffällig im Parkhaus der Firma. Ich hatte Sonntag noch alle Sachen bei meinen Eltern abgeholt, in mein Auto geladen und alle Spuren im Haus beseitigt. Loke konnte zum Glück auch, als er zu Hause war, alle Sachen unbemerkt ins Haus befördern, denn Clake war mit ihren Damen kegeln.
Das sind wahrscheinlich schon zwei blaue Augen, mit denen Loke und ich davon gekommen sind.

Das erste Date

Am 09. April war es dann soweit. Ich bin morgens um 8 Uhr aufgestanden und habe mir erst einmal in aller Ruhe eine geraucht. Ich habe mir quasi Lokes Devise zu Herzen genommen:
„Alles stressfrei!“
Das habe ich mir aber irgendwie zu sehr zu Herzen genommen. Denn erst um 8:30 Uhr saß ich in der Badewanne und ich wollte ja schon um 10 Uhr bei meinen Eltern sein. Jedenfalls habe ich ausführlich gebadet, meine Beine von oben bis unten rasiert, meine Intimbehaarung zwischen den Beinen beseitigt, den Venushügel gestutzt bis auf 1 oder 2 mm, meine Achseln rasiert und nach Baden noch einmal ordentlich geduscht und mir die Haare gewaschen. Jeder andere Mann außer Kaha wäre schon misstrauisch geworden. Grundsätzlich in meiner Situation ja nicht verkehrt, dass er nicht misstrauisch wird, aber in einer Beziehung sollte man eigentlich merken, wenn etwas im Busch ist. Mein Glück, dass er es nicht gemerkt hat. Also habe ich mich schick gemacht und bin zu meiner Verabredung mit Jeba. Ja, meine Ausrede war, dass ich mit einer Freundin aus Berlin treffe. Loke wollte seiner Frau Clake erzählen, dass er trainieren und einkaufen geht, da sie aber noch nicht wach war, ist er tatsächlich mit einem Kumpel trainieren gegangen und anschließend ist er dann zu meinen Eltern gekommen. Er hat ihr dann nur einen Zettel hingelegt. Um 9:30 Uhr bin ich dann los zu meinen Eltern und habe mir noch überlegt, ob ich noch Verhüterli kaufe oder nicht. Ich habe sie dann ganz bewusst nicht gekauft, denn wenn er was im Schilde führt, dann sorgt er bestimmt dafür und wenn nicht, ist es auch nichts Schlimmes, wenn wir keinen Sex haben. Ich bin zwar hungrig und verdurste so langsam, auch wenn mein letzter Sex mit Kaha gerade erst 2 Wochen her ist, aber es muss ja nicht immer beim ersten Mal Sex sein, oder? So bleibt mehr Vorfreude auf das nächste Mal. Man kann ja auch nicht immer den Männerdurst sofort befriedigen. Ein bisschen hinhalten kann ja nicht schaden. Es soll ja auch nicht interessanter werden können.
Auch, wenn ich noch nicht weiß, wie unser erstes Treffen wird und wie es endet, bin ich jetzt schon auf jedes weitere Treffen gespannt.
Nun gut, Loke ist dann irgendwann um 11 Uhr auch bei meinen Eltern angekommen, Auto um die Ecke geparkt und husch war er im Garten. Er hat noch Boxen für den Laptop mitgebracht, damit wir ein bisschen besseren Sound haben. Aber zuerst haben wir eine geraucht um ein wenig zur Ruhe zu kommen bzw. Ruhe einkehren zu lassen. Anschließend sind wir rein gegangen, Loke hat sich mit der Umgebung vertraut gemacht und angefangen die Boxen auszupacken, die Liege aufzubauen usw. Bevor wir dann loslegen konnten, hat er eine Flasche Champagner ausgepackt und mich nach Gläsern gefragt. Wow, kein Mann ist bisher auf die Idee gekommen, mit mir eine Flasche Champagner zu trinken oder überhaupt einen Abend (oder Morgen) mit Champagner einzuläuten. Es war richtig guter Champagner, zumindest für meine Bedürfnisse genau der Richtige. Ich weiß auch nicht, ob es teuer oder billig für Champagner ist, wenn man ca. 35 € dafür ausgibt, aber mir hat er sehr gut geschmeckt, besser als jeder Sekt, den ich je getrunken habe. Es war auf jeden Fall super. Muss ich das etwa so deuten, wie ich es deute? Legt er sich ins Zeug, damit das was Längeres wird? Na ja, mal schauen. Vielleicht macht er das auch nur um mich zu beeindrucken. Abwarten
Aber es war eine richtig schöne Einläutung in den stressfreien Morgen. Und wer sollte uns einen Strich durch die Rechnung machen? Kaha ist in Paderborn und beschäftigt, ich mit Jeba in Bielefeld unterwegs, meine Eltern in der Türkei, meine Schwester war auch in Bielefeld unterwegs, also was soll schief gehen?
Nach ein paar Schlücken Champagner und ein paar sehr leidenschaftlichen Küssen haben Loke und ich uns dann ausgezogen. Ich habe meine Unterhose anbehalten. Loke hat mir zwar einen Massagestring angeboten, aber ich hasse Strings und Loke kann bei der Massage ja auch den Schlüpfer hoch oder runter ziehen, wie er es gerade braucht. Also standen wir fast nackt voreinander, denn er hatte auch nur noch seine Unterhose an. Also bin ich rasch auf die Liege. Habe zwar nicht verstanden, warum er sich auch ausgezogen hat, aber wahrscheinlich ist es bequemer und es hat mir auch ein wenig seine Absichten offenbart.
Die Massage war echt nicht zu bemängeln, denn er hat das Babyöl richtig schön warm gerieben in seinen Händen bevor er begonnen hat das Babyöl auf meinem Rücken zu verteilen. Meine Füße hat er vorher auch schön mit einem Handtuch bedeckt, damit sie nicht allzu sehr auskühlen. Sehr aufmerksam. Aber gut, er hat es ja auch richtig gelernt. Dann sollte man so was auch lernen. Aber alles in allem war es eine echt schöne Massage. Zwischendurch hat er auch mal im Hocken massiert, als er an meinem Kopf stand. Eine Liege hat den Vorteil, dass man nie den Körperkontakt unterbrechen muss. Nun gut, als er hockend meine Schultern von oben massiert hat, hat er sein erregiertes Glied gegen meine Hand gedrückt. Das war volle Absicht. Ich bin aber erst einmal nicht drauf eingegangen, denn bis zu dem Zeitpunkt hat er mich nur an Stellen berührt, die jeder Masseur berühren würde. Also habe ich so getan, als wenn ich voll entspannt wäre – okay, ich war entspannt – aber ich tat so, als wenn ich nichts mitbekommen würde aufgrund der Entspannung. Somit hat Loke mich dann ganz normal weiter massiert. Erst nur am Rücken, später ist er dann dazu übergegangen meine Füße, Waden und Beine zu massieren. Dazu hat er meinen Rücken wieder mit einem Handtuch abgedeckt, damit ich nicht auskühle. Als er dann irgendwann in die obere Region meiner Beine vorgestoßen ist und auch den Hintern ein wenig massiert hat, hat er mich auch ein paar Mal ziemlich nah an meiner Scham berührt – absichtlich. Aber ich habe es genossen. Es war schön und nicht penetrant. Viele Männer wären auch schneller vorgerückt und hätten sich nur noch auf die Scham oder die Brüste konzentriert, Loke aber ist bei der Sache geblieben. Das war schön.
Als er dann fertig war mit massieren, hat er wieder alles abgedeckt und ist zu mir ans Kopfende gekommen. Wir haben uns wieder leidenschaftlich geküsst und sind irgendwann aufs Sofa in meinem alten Kinderzimmer. Dort haben wir den Champagner zu Ende getrunken. Auf einmal war mir tierisch nach einer Zigarette. Aber Loke hatte besseres im Sinn – knutschen. Es war einmal wieder so schön, hemmungslos und sorgenfrei rumzuknutschen. Und endlich auch mal wieder ein neues Geschmack, eine neue Zunge und eine ganz neue Erfahrung beim Küssen. Loke küsst wie mein erster fester Freund und mit dem habe ich am liebsten geknutscht. Mit dem hätte ich stundenlang nur knutschen können. Mit Loke geht es mir sehr ähnlich. Es ist einfach super mit ihm zu knutschen. Aber bei den Küssen ist es nicht geblieben. Wir waren ja auch beide fast splitterfasernackt. Also dauert es natürlich auch nicht lange, bis die Hände von oben nach unten wandern und die Hose anfängt zu stören. Also waren auch nach einiger Zeit die Hosen auf dem Boden. Als wir beiden dann richtig schön dabei waren, ein gewisser Grad an sexueller Erregtheit erreicht war, kam die berüchtigte Frage „Du nimmst doch die Pille, oder?“ Ich habe sie natürlich vor 1 ½ Monaten abgesetzt, weil ich keinen Sinn mehr darin sah, sie zu nehmen, wenn Kaha und ich eh nur 3- bis 4-mal Sex im Jahr haben. Warum soll ich mich dann über 250 Tage im Jahr mit der Pille voll stopfen – Hormone – wenn ich nur 3 bis 4 Tage davon verhüten brauche? Also war da erst einmal der Break zwischen uns beiden. Daraufhin sind wir dann auch erst einmal eine rauchen gegangen. Aus einer wurden dann auch schnell 3 Zigaretten. Aber wir haben den Weg auch wieder rein gefunden in mein altes Zimmer. Dort haben wir dann nach leichten Anlaufschwierigkeiten auch den Weg zurück aufs Sofa gefunden. Loke wollte zwar auch massiert werden, aber aufgrund meiner Probleme mit den Handgelenken konnte und wollte ich ihn nicht massieren. Auf dem Sofa haben wir uns dann gegenseitig liebkost, gestreichelt und zum Höhepunkt gebracht, wenn auch nur mit den Händen. Aber wir haben beide unseren Höhepunkt erlebt und waren zufrieden, fürs erste. Aber Loke hat auch den Eindruck auf mich gemacht als wäre da mehr Potenzial gewesen. Zum Glück hat er es nicht ausgeschöpft, denn ruckzuck war auch wieder die Rede von einem erneuten Treffen und dann nicht bei meinen Eltern, sondern bei meiner Schwester in der Wohnung. Aber die entspannte Atmosphäre sollte ganz schnell eine Wendung nehmen …

Was will er bloß?

Wir haben irgendwie zwar offen geredet und geschrieben, wenn es uns möglich war, aber irgendwie haben wir über das Wichtigste nicht geredet:
"Warum treffen wir uns eigentlich? Will er mich wirklich nur massieren?"
Aber andererseits kann ich mir die Frage auch selber beantworten. Oder hat er mich nur geküsst um lockerere Atmosphäre zu schaffen? Wohl nicht! Und selbst wenn, dann hat er genau das Gegenteil bewirkt! Aber auch, wenn ich mir die Frage mit "Er will wohl mehr als nur seine Arbeitskollegin massieren!" beantworten kann, bleibt trotzdem noch eine gewisse Unsicherheit stehen.

Vorbereitungen

Für den 09. April mussten ja auch noch Vorkehrungen getroffen werden, denn wir wollten uns ja in meinem Elternhaus treffen und da blieb ja eigentlich nur mein altes Kinder- und Jugendzimmer, denn alle anderen Räume wären zu groß zum Heizen gewesen. Da ich die Heizung nicht anstellen wollte, habe ich eine Zeitschaltuhr und den Heizlüfter ins Auge gefasst.
Am 08. April bin ich dann direkt nach der Arbeit auf den P+R Parkplatz an der A2 gefahren und habe mich mit Loke getroffen. Der hatte die Massageliege dabei, denn er wollte mich massieren bzw. ich wollte massiert werden. Dann hatte er noch eine Sporttasche mit Handtüchern und sämtlichen Massageutensilien dabei. Diese Sachen habe ich dann in meinem Auto untergebracht. Dann haben Loke und ich noch einmal alles abgesprochen, eine geraucht und auch so noch ein wenig gequatscht. Zum Abschied, der mir irgendwie ein wenig unangenehm war, hat er mir dann noch ein Küsschen gegeben. Sofort waren die Gedanken wieder da und zu allem Überdruss hatte ich super flatterige Knie, aber die hatte ich vorher auch schon. Man geht ja nicht alle Tage so geplant fremd. Aber das Küsschen hat dann den Rest erledigt. Mit diesen flatterigen Knie bin ich dann zu meinen Eltern gefahren und habe dort irgendwie versucht so viel wie möglich vorzubereiten. Ich habe das Zimmer fotografiert, wie alles steht, damit, wenn ich es wegräume, auch nachher wieder auf seinen ursprünglichen Platz räumen kann. Danach hieß es, alles störende und nicht dekorative aus dem Zimmer rausräumen, die offenen Schränke und Regale mit Decken abhängen und den Heizlüfter samt Zeitschaltuhr einstecken und einstellen, damit er am nächsten Tag um 8 Uhr morgens angeht und wir es zwischen 10:30 Uhr und 11:00 Uhr gemütlich warm haben. Dann musste ich es irgendwie noch schaffen, unbemerkt die Liege, seine Sporttasche und meine – gepackt mit frischer Unterwäsche, Handtüchern, Bademantel, Musik-CDs, Laptop etc. – ins Haus zu befördern. Ich glaube, es hat geklappt. Die Nachbarn dürften es eigentlich nicht gesehen haben. Wenn doch, sollte es auch nicht allzu schlimm sein, denn meine Eltern und die Nachbarn haben momentan einen kleinen Zwist, der wohl auch noch etwas länger andauern wird. Aber irgendwann holen sie es sicherlich raus, aber dann ist es auch egal. Darüber mache ich mir heute noch keine Gedanken. Als ich dann alles vorbereitet hatte, bin ich nach Hause gefahren und musste mir das fröhliche Grinsen wieder aus dem Kopf schlagen, denn die beste Stimmung herrscht derzeit ja nun nicht zwischen mir und Kaha, aber ich denke, das muss ich nicht schreiben, denn wenn alles super wäre, würde ich ja nicht fremdgehen wollen bzw. mich von einem Arbeitskollegen massieren lassen.

Freitag, 15. April 2011

Nach dem Startschuss geht es weiter!

Nach diesem Erlebnis konnte ich am nächsten Morgen nur mit einem Lächeln in die Firma gehen. Leider konnte Loke dieses Lächeln nicht mehr sehen, denn er fängt meistens erst gegen 09:30 Uhr oder später an zu arbeiten und ist auch meistens nur drei Mal in der Woche da, von dienstags bis donnerstags und mein Lächeln ist mir innerhalb der ersten Stunde in dieser Firma auch wieder verflogen. Aber wen wundert es bei dieser Chaosunternehmen.
Aber ich habe dann morgens mal ein wenig den Stein ins Rollen gebracht zwischen mir und Loke. Ich habe ihm morgens nur mitgeteilt, dass ich ihm im Laufe des Tages was erzählen muss. Was ich mir dabei in dem Moment gedacht habe, weiß ich nicht und auch heute bin ich nicht schlauer. Auf jeden Fall habe ich ihm erzählt, dass ich von ihm und mir geträumt habe und dass wir uns in meinem Traum geküsst haben in der Rauchersituation so nah beieinander unter dem defekten Regenschirm und ich außerdem geträumt habe, dass er eine offene Beziehung mit Claudia führt. Es war zwar ein Traum, aber ein Tagtraum, aber soweit musste ich ja zu dem Zeitpunkt noch nicht gehen. Eigentlich hatte ich auch nie im Sinn, dass wir uns näher kommen wie normale Arbeitskollegen. Aber irgendwie habe ich mich da rein manövriert und fand es spannend, so, dass ich auch nicht daran gedacht habe, aufzuhören. Als ich Loke von meinem Tagtraum erzählt habe, hat er mir erzählt, dass er es komisch bzw. lustig findet, denn er offenbarte mir, dass er wirklich eine offene Ehe mit Clake führt und dass er auch schon von uns beiden geträumt hat. In seinem Traum hat er mich massiert und er sagte, dass es sich in seinem Traum gut angefühlt hat bzw. er sich gut gefühlt hat, als er aufgewacht ist aus diesem Traum. Aufgrund dieser Aussage von ihm hat er mich dann gefragt, wie ich mich bei diesem Traum gefüllt habe. Irgendwie habe ich in dem Moment gemerkt, dass ich ein wenig in der Bredouille war. Aber irgendwie war diese Bredouille nicht so unangenehm wie befürchtet. Ich habe ihm jedoch trotzdem sehr oberflächlich geantwortet. Ich habe ihm gesagt, dass ich mich nicht so gefüllt hätte, wenn die Situation zu Hause eine andere wäre. Man muss dazu sagen, dass er meine Situation kennt, wenn auch nur sehr grob. Wie er meine Aussage gedeutet hat, kann ich nur vermuten, aber ich denke, er hat sie sehr positiv gedeutet, denn er ist am Ball geblieben.
Anschließend ergab sich folgender Emailverkehr:
Also wenn der Traum ein Angebot war, nehme ich das jederzeit gerne an! :)
Das Angebot steht :)
Sag Bescheid wenn wieder Rauchpause ist!
In den darauffolgenden Raucherpausen wurden wir leider immer wieder unterbrochen – als hätten wir jedes Mal „Versammlung“ gerufen Aber in einer von den unzähligen Raucherpausen habe ich ihm angedeutet, dass ich da schon einen Termin in Aussicht habe, weil ich sturmfrei habe. Aber auch direkt nach dieser Aussage kam wieder eine Unterbrechung. Irgendwann konnte ich ihm an dem Freitag noch zutragen, dass Kaha im Juni eine Woche im Urlaub sei ohne mich. Aber so lange warten? Ich glaube, das wollten wir beide nicht. Aber was sonst machen? Meine Gedanken an dem Wochenende kreisten immer wieder um diese Frage.
Am Montag ging es dann weiter mit diesen Unterhaltungen zwischen mir und Loke.
Übrigens doch erst Juli …
Da müssen wir uns aber was einfallen lassen.
Wie schön dass wir einer Meinung sind ;-)
Ein Essen mit (mehreren) Arbeitskollegen oder so …
Klingt gut…
Das Essen mit (mehreren) Arbeitskollegen sollte natürlich als Ausrede herhalten, aber da habe ich noch nicht darüber nachgedacht, dass Clake ja auch für Urlaubsvertretung in die Firma kommt und das auch abrechnet als externe Dienstleistung, also kennt sie genug Arbeitskollegen von Loke und mir. Aber welche Ausrede sich Loke einfallen will, soll ja erst einmal nicht mein Problem sein. Da wird sich schon was finden. Aber genau an dem Tag kam mir noch eine Idee, wie wir nicht so lange warten müssen. Meine Eltern waren im Urlaub und das für zwei Wochen, also hätte ich bei meinen Eltern quasi sturmfrei und zusätzlich habe ich ja auch den Wohnungsschlüssel von meiner Schwester Daba (Name von der Redaktion geändert) und sie ist ständig am Wochenende im Süden von Deutschland um dort ihren Freund Base (Name von der Redaktion geändert) zu treffen. In der Zeit, wenn Daba weg ist, schaue ich bei ihr nach dem Rechten und füttere die Katze. Also hätten wir da auch ein- bis zweimal im Monat die Gelegenheit uns zu treffen. So schnell lasse ich mir eine Massage von gekonnten Händen nicht entgehen. Immerhin hat Loke da extra Seminare belegt und es richtig gelernt. Er hat sogar eine Massageliege. Der nächste Schritt war, dieses Loke mitzuteilen und meiner Schwester mal eine Email zu schreiben um sie zu fragen, wann sie denn ihre nächsten Ausflüge in den Süden geplant hat. Als sie antwortete hatte ich also schon mal einige Termine, die ich Loke vorschlagen konnte.

02.04. - 16.04. Urlaub meiner Eltern
21.04. - 24.04. Schwester im Osten
12.05. - 15.05. Besuch von Base
27.05. - 29.05. Geburtstag von Base
10.06. - 12.06. Hochzeit im Süden
24.06. - 26.06. Hochzeit im Süden
15.07. - 17.07. Hochzeit im Süden
09.07. - 16.07. Urlaub von Kaha
29.07. - 21.08. Daba und Base im Urlaub

Davon haben wir auch gleich den 9. April in Angriff genommen bzw. eingeplant.

Mittwoch, 13. April 2011

Alanis Morissette


Fragen über Fragen

So einen Notstand gönne ich keinem. Was geht nur in mir vor, dass ich augrund einer so banalen Vorstellung wie ein Kuss von meinem Arbeitskollegen ein so geiles Vibratorerlebnis habe? Oder lag es einfach nur an meiner wochen- und monatelangen Abstinenz?