Es war soweit. Es war Donnerstag und es ging allmählich auf 14 Uhr zu. Ich hatte mit meinem direkten Vorgesetzten abgesprochen, dass ich um 14 Uhr Feierabend machen kann. Um 14 Uhr habe ich dann noch kurz eine Arbeitskollegin angerufen und mich von mir verabschiedet, da sie ihren letzten offiziellen Arbeitstag hatte. Um 14:15 Uhr saß ich dann endlich im Auto und war auf den Weg nach Delbrück, denn dort war am Marktkauf der verabredete Treffpunkt. Ich wollte eigentlich um 14:30 Uhr da sein, aber so was klappt bei diesem Unternehmen eh nie. Ich bin da noch nie früher raus gekommen, wenn etwas Wichtiges anlag. Aber dieses Mal war es nur eine viertel Stunde. Also bin ich ins Parkhaus, habe die Wegbeschreibung aus dem Handschuhfach geholt und bin losgefahren. Um 14:45 Uhr haben Loke und ich uns dann am Marktkauf an der Kreuzung getroffen und haben einen geeigneten Parkplatz für mein Auto gesucht, denn mein Vater arbeitet auch in Delbrück und fährt da durchaus auch mal in den Marktkauf. Als wir dann einen Platz gefunden haben, habe ich mein Auto dort abgestellt und bin bei Loke ins Auto gestiegen. Von Delbrück aus haben wir uns dann auf den Weg in den Wellness-Saunaclub Harem in Bad Lippspringe gemacht. Um ca. 15:15 Uhr waren wird da.
Beim Harem handelt es sich um einen Wellness- und Saunaclub, in dem man in die Sauna gehen, sich massieren und auch von käuflichen Damen verwöhnen lassen kann. Außerdem gibt es noch ein Beduinenzelt und einzelne Räume, in denen man sexuellen Aktivitäten nachgehen kann. Bei den Räumen ist es dann auch so, dass, wenn die Tür zu ist, dann ist die Tür zu. Keine Störung oder so.
Ich glaube im Nachhinein, dass das Beduinenzelt dafür gedacht ist, dass man sich auch beobachten lassen kann. Vielleicht ist es auch eine Art Einladung für andere zum mitmachen für eine GangBang-Session, Dreier, etc. Ich denke, dass werde ich auch mal mit Loke ausprobieren, wenn es ein nächstes Mal im Harem gibt.
Also, zurück zum Anfang. Loke und ich sind angekommen gegen ca. 15:15 Uhr und sind hineingegangen. Am Empfang wurden wir dann gefragt, ob wir schon einmal hier waren. Ich war ja noch nicht da, aber Loke hat mit „Ja“ geantwortet, denn er war schon mal mit einem Kumpel dort. Wie oft er da war, weiß ich nicht. Aber wer kann es ihm verübeln. Er hat sogar einen eigenen Schrank da. Oder aber, er hat vorher angerufen, seinen Namen durchgegeben und die haben ihm einen Schrank reserviert. Ich weiß es nicht, jedenfalls ging jede Leistung auf die Nummer 19 und er hat keinen Bademantel, Handtücher oder Badelatschen bekommen.
Okay, 89 € gezahlt, Bademantel, 2 Handtücher und Latschen in Empfang genommen und dann ging es schon herein ins Geschehen. Um die Ecke, ausziehen, Bademantel anziehen, in die Badelatschen und herein ins Vergnügen.
Es sah genau so aus wie im Internet. Alles sauber, ordentlich, orientalisch, schick, nicht so hell, aber auch nicht zu düster, aber beim Gesamtfazit gibt es zwei kleine Minuspunkte:
1. Die käuflichen Damen sind zu inszeniert und zu laut!
2. Die Musik ab 20 Uhr wurde zu spacig und zu laut. Es ähnelte mir zu sehr der alltäglichen Diskomusik, aber ich denke, es dient gut der Auflockerung der Herren und Damen.
Na ja, aber ansonsten war es echt schön. Lasst die Bilder wirken.
Nun ja. Habe mir also extra schicke Unterwäsche angezogen, aber direkt nach dem Bezahlen war sie ja schon ausgezogen. Fürs nächste Mal – falls es eins geben sollte – weiß ich Bescheid.
Unsere erste Tat war erst einmal eine Dusche zu nehmen, denn ich hatte ja vorher bis 14 Uhr gearbeitet. Hatte auch wegen der Eile ein wenig geschwitzt und fühlte mich nicht mehr richtig wohl in meiner Haut. Lag aber wohl auch daran, dass ich überhaupt nicht wirklich wusste, was mich erwartet, denn Loke hatte mir auf meine Frage hin, was das Harem ist, geantwortet, dass es sich um einen Edelpuff handelt. Wollte Loke auch nicht mit Fragen am Telefon löchern, er schien viel beschäftigt zu sein, daher habe ich mich einfach mal auf das Abenteuer eingelassen.
Bei der Dusche handelte es sich um eine Gruppendusche. Fünf oder sechs Personen konnten gleichzeitig duschen, aber auch jeder andere konnte einem beim duschen zugucken. Aber das kannte ich ja vorher auch schon von etlichen Saunagängen. Es war auch nur ein etwas dickerer, älterer Mann da. Und wie zu erwarten hatte er einen kleinen Penis, in etwa 5 cm von der Wurzel aus. Er musterte mich von oben bis unten und schaute sich dann Loke an und war wohl ein wenig neidisch auf ihn. Okay, ich bin nicht die hübscheste und schlankste Frau, aber wenn er so was wie mich ohne Geld abbekommen würde, wäre er wohl einer der glücklichsten Männer gewesen, denn ein Mann mit etwa 130 kg und einer Körpergröße von 1,80m hätte wohl mehr als Glück gehabt eine Frau mit ca. 57kg bei einer Größe von 1,72m als Partnerin zu haben.
Jedenfalls haben wir uns geduscht, haben uns unsere Bademäntel übergestreift und dann habe ich mir von Loke eine kleine Führung durchs Harem geben lassen. Der erste Stopp war ein Beduinenzelt. Sah echt auch in Natura super aus. Mir gingen gleich solche Gedanken durch den Kopf, die mich heiß gemacht haben. Wie es wohl ist, wenn man dort Sex hat und jemand rein kommt? Kann es dann auch zum GangBang oder etwas harmloser zu einem Dreier werden? Und wenn ja, wie kommt es wohl dazu? Der Gedanke verflog dann, als ich mich ein wenig umgesehen habe, die Atmosphäre mitbekommen und in mich aufgesogen habe. Aber dazu später mehr.
Im Beduinenzelt habe ich dann auch meinen ersten Kuss von Loke an dem Tag bekommen. Dieser Kuss hat gleich schon Lust auf mehr gemacht und ich war von einer Sekunde auf die andere nass zwischen den Beinen. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass Loke dieses Zelt nicht als Location für unseren ersten Sex wählen würde. Also sind wir erst einmal zur Theke hinter dem Whirlpool gegangen und haben uns was zu trinken bestellt. Mit diesem Getränk sind wir auf die Terrasse, haben uns einen etwas abgelegenen Tisch ausgesucht und haben uns ein wenig unterhalten. Dabei habe ich immer einen Blick auf die käuflichen Mädchen geworfen. Leider hatten viele der Frauen gemachte Brüste oder waren mit Cellulite übersäht oder konnten sich nicht vernünftig „kleiden“. Nach 2 Zigaretten sind wir dann wieder rein gegangen und haben uns in der ersten Etage ein Zimmer gesucht. Dort fing Loke ziemlich routiniert an, die Handtücher, die wir beim Empfang bekommen haben, auf dem Bett auszubreiten. Nun ja, wer weiß, ob die Prostituierten das auch so machen. Keine Ahnung.
Als wir dann auf dem Bett lagen, hat Loke angefangen mich mit Babyöl einzucremen. Das habe ich richtig genossen. Aber irgendwie war mir beim Genießen auch unwohl, weil ich die passive Rolle eingenommen habe. Eigentlich ist das ja nicht so meine Art, aber wann werde ich schon mal mit Babyöl eingecremt? Na ja, die Frage sollte eher lauten, wann ich mal von oben bis unten gestreichelt, massiert oder berührt werde. Loke und ich haben dann auch irgendwann ziemlich schnell angefangen die primären Geschlechtsorgane zu berühren, zu streicheln und zu verwöhnen. Schade, dass er sich meinen Brüsten gar nicht gewidmet hat, denn ich bin so dermaßen empfindlich an den Brustwarzen. Gerade am Anfang einer Beziehung – egal welcher Art – bin ich so dermaßen empfindlich an meinen Nippel, dass ich darauf besonders steil gehe und ziemlich schnell ziemlich nass zwischen den Beinen werde. Aber woher soll Loke das auch wissen? Bei nächster Gelegenheit werde ich ihm das deutlich zu verstehen geben. Loke hat übrigens einen ziemlich großen Penis. Er ist schon ziemlich groß, wenn er nicht erregiert ist. Aber wenn er erst steif ist, ist er schon ziemlich lang, aber ich würde auch sagen, der er nicht besonders dick ist. Ich würde sogar behaupten, dass er ein klein wenig dünner ist als der Durchschnittspenis meiner Ex-(Sex-)Partner. Aber mit über 42 Jahren weiß er bestimmt auch damit umzugehen. Ziemlich schnell waren wir dann so geil, dass Loke sich ein XXL-Kondom – er hat einen ziemlich dicken Schaft - geschnappt hat und sich übergezogen hat, während ich das Hütchen festgehalten habe . Danach ist er ziemlich schnell in mich eingedrungen. Ja, ich lag unten. Das ist wohl das typische Bild eines Paares, welches sich gerade vereinigt. Aber da ich irgendwie keine Chance hatte, dass wir die Positionen wechseln, habe ich mich auch unten zufrieden gegeben. Eigentlich bin ich sehr gerne der aktive Teil, der oben liegt, aber bisher habe ich keine Position gefunden, in der ich alleine durch den Sex zum Orgasmus komme. Daher habe ich mir gedacht, dass ich für unseren ersten gemeinsamen Sex unten wohl ganz gut aufgehoben bin. Leider sind Loke und ich ja nicht in Übung aufgrund unserer Partner, daher ist Loke dann auch ziemlich schnell zum Orgasmus gekommen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich nur zwei Stöße vom Orgasmus entfernt bin, aber ich habe es leider nicht geschafft, auch während des Sexes zu kommen. Aber es lag auch daran, dass ich eines meiner Beine nicht heben könnte, weil seine Arme im Weg waren. Wenn ich ein Bein hebe, komme ich leichter und schneller zum Orgasmus. Aber das habe ich auch erst vor ca. 3 ½ Jahren heraus gefunden. Als Loke seinen Orgasmus hatte, hat er ziemlich laut und komisch gestöhnt und fing an zu zucken. War irgendwie amüsant zu sehen und zu hören. Aber so reagiert jeder anders. Leider ist Loke nach seinem Orgasmus nicht auf die Idee gekommen, mich auch noch zum Orgasmus zu bringen. Aber für den Anfang war das schon einmal nicht schlecht.
Nach dem Geschlechtsakt haben wir uns dann noch eine geraucht, haben alles wieder zusammen gesucht und sind wieder nach unten. Dort haben wir eine kurze Dusche genommen. Mit einem neuen Getränk sind wir dann wieder raus gegangen. Dort haben wir ziemlich lange gesessen und gequatscht. Als es uns dann irgendwann zu kalt wurde, sind wir rein und haben die Sauna angesteuert. Dort haben wir wie ein altes Ehepaar nebeneinander gesessen. Eigentlich haben wir das die ganze Zeit. Wir küssen und berühren uns nur, wenn wir alleine sind. Ob ich mal versuchen sollte ihn zu küssen, wenn jemand zuguckt? Beim nächsten Mal, wenn es sich ergibt. Als wir uns dann aufgewärmt haben, haben wir uns kalt abgeduscht. Diesmal habe ich auch meine Haare nass gemacht. Anschließend sind wir zu einer zweiten Runde nach oben.
Diesmal haben wir uns ein anderes Zimmer ausgesucht, obwohl irgendwie alle Zimmer gleich aussehen. Jedenfalls ging die gleiche Routine mit Handtücher ausbreiten usw. wieder von vorne los. Diesmal haben wir nur gegenseitig an uns rumgefummelt und irgendwann uns gegenseitig aber einzeln mit dem Mund und den Lippen zu verwöhnen. Ich war die erste, die einen Orgasmus erlebt hat, aber dafür musste Loke auch ganz gute Arbeit leisten. Ich war komischerweise ziemlich schnell auf einem hohen Level an Erregtheit, aber Loke hat es irgendwie nicht so schnell geschafft, mich über diesen Level hinaus zu katapultieren. Also musste seine Zunge und seine Lippen richtige Arbeit leisten bis ich nach ca. 10 bis 15 Minuten endlich gekommen bin. Ich habe es bei Loke leider nicht so weit geschafft, obwohl er mir seine empfindlichste Stelle am Penis gezeigt hat. Sein Penis war aber irgendwann nach 10 Minuten überreizt. Aber ich fand es halb so wild, denn in der ersten Runde ist ja nur er gekommen. Aber irgendwie war es auch alles nicht wirklich spektakulär. Ich glaube, man hat einfach zu hohe Erwartungen an eine Affäre, vor allem an eine Affäre, die gerade beginnt.
Ich hatte mir ja meine Haare beim Duschen auch nass gemacht. Loke hat dies kommentiert mit
„Sieht irgendwie viel besser aus als immer so brav gekämmt. So musst du mal mit Minirock in die Firma kommen!"
Nach der kurzen Runde sind wir dann wieder runter und haben uns was zu Essen bestellt. Für die 89€ gibt es ausgewählte Getränke umsonst und hinzu kommt noch, dass man sich eine Vorspeise, ein Hauptgericht und eine Nachspeise aussuchen kann, aber auch hier nur aus gekennzeichneten Speisen.
Loke hat sich ein Tortilla mit Rind und ein Eis bestellt, ich habe ein Tortilla mit Chicken und einen Obstsalat genommen.
Nach dem Essen haben wir dann die dritte und letzte Runde eingeläutet. Diese haben wir ziemlich schnell und lange mit der berühmten Stellung Nummer 69 zugebracht. Das war unser erster Sexerlebnis, bei dem wir beide gekommen sind. Loke hatte ein wenig Bedenken bei mir in den Mund zu kommen, aber ich habe ihm diese Bedenken genommen, als ich ihm gesagt habe, dass es mir nichts ausmacht, da ich eigetnlich auch schlucke, aber da er ja Kaffeetrinker ist, wird wohl auch sein Sperma nach Cappuccino-Pulver schmecken, wie bei Kaha auch. Man muss dazu sagen, dass ich keinen Kaffee trinke und ansonsten auch Kaffee hasse. Es gibt Tage, an denen kann ich Kaffeegeruch noch nicht einmal haben. Jedenfalls hat sein Sperma tatsächlich nach Cappuccino-Pulver – oder so, wie ich mir den Geschmack davon vorstelle – geschmeckt. Also habe ich es weggespuckt.
Diesmal hatten aber wenigstens wir beide einen Grund für eine Zigarette danach. Ich glaube, die haben wir beide richtig genossen.
Leider war es dann schon nach 23 Uhr und wir mussten beide langsam die Heimreise antreten, denn Kaha ist ja davon ausgegangen, dass ich mit Arbeitskollegen grille. Also sind wir schnell runter, haben uns geduscht und haben uns wieder angezogen. Als wir dann draußen waren, haben wir uns noch einmal geküsst und sind ins Auto eingestiegen. Vom Harem sind wir dann gemeinsam nach Delbrück zu meinem Auto. Dort haben wir uns ein letztes Mal geküsst und sind dann getrennt nach Hause gefahren.
Ich kann es nicht glauben, ich habe anscheinend eine Daueraffäre und dazu noch mit einem Arbeitskollegen.
Alles in allem war es echt ein gelungener Tag, ich hatte dreimal Sex. Das Ambiente im Harem war super, es war alles super sauber und das Treffen bedarf einer Wiederholung.
Ist das noch zu übertreffen?
